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Rennsaison Covid-19. Eine hoffentlich einzigartige Erfahrung

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Noch Anfang März nahm Moritz an der Mountainbike-Rennleitertagung des ÖRV´s teil. Alle Rennen wurden zugewiesen und die Vorfreude auf den Saisonstart war nach intensiven Wintertraining enorm groß. Dann kurz darauf, der Lock down. Nach und nach wurden die XCO Rennen gestrichen und die Motivation von Moritz sank.24d67a88 3596 4a85 bfa0 3b21ba67fda2

Dennoch nutzte er die Zeit gut, um seine Form noch weiter zu steigern. Es verging nahezu kein Tag ohne Sattelkontakt. Das Gefühl am Bike wurde besser und besser. Doch auch im Sommer gab es nach langem Zittern und Hoffen noch immer keinen Start des Austria-Cups. Ab diesem Zeitpunkt gestaltete sich das Training leider sehr mühsam, da die nötige Motivation schön langsam verschwand.

Endlich! September, die Saison ging los, Erleichterung für wahrscheinlich alle Rennfahrer. Der Austria-Cup startete. Natürlich nur stark eingeschränkt, aber jetzt zählt jedes Rennen. Zwei Rennen standen im Kalender von Moritz. Das alt bekannte Rennen „Rund um den Roadlberg“ in Ottenschlag und das Rennen auf der heiß geliebten Strecke am Kürnberg.88abfc94 be39 4ca6 afac cf561a7ff3f3

Die Vorfreude auf das Rennen in Ottenschlag war sehr groß, die Beine dagegen fühlten sich nach sehr langem gezwungenem Training schlecht an. Nach der Streckenbesichtigung des sehr technischen Kurses wurde schnell klar, dass es ein relativ kurzes Rennen wird und daher gleich von Beginn an sehr schnell gefahren werden muss. Der Start klappte perfekt und Moritz konnte sich gleich aus der letzten Startreihe nach vorne unter die Top 5 setzen. Leider musste Moritz relativ schnell die Rechnung für die extreme Anfangsgeschwindigkeit zahlen. Die Konzentration schwand und gleich in der ersten Runde musste er zweimal vom Rad. Weiter und weiter ging es zurück im Rennfahrerfeld. In der dritten Runde konnte sich Moritz wieder etwas fangen und so startete er von Hinten im Feld eine Aufholjagd. Da zur selben Zeit auch die Fahrer der U-17 auf der Strecke waren, gestaltete sich der Weg nach vorne etwas mühsam, aufgrund der vielen Überrundungen. Nach 50 Minuten Rennzeit erreichte Moritz den 9.Platz, leider war das in der OÖ-LM nur der undankbare 4.Platz.

Gleich nach dem Rennen in Ottenschlag musste Moritz aufgrund seines Studiums auf Sommersportwoche nach Obertraun mit extrem starkem Programm. Natürlich machte diese Woche großen Spaß, doch war es leider nicht gerade eine ideale Vorbereitung für das nächste Rennen am Kürnberg.

Sonntag 27.09.2020, fand dann das zweite und letzte Rennen der extrem kurzen Saison statt. Noch am Vortag fiel sehr viel Regen, was die Strecke ein bisschen anspruchsvoller machte. Der Kurs am Kürnberg macht extrem viel Spaß und ist gespickt mit spannenden, schnellen Downhills und kräfteraubenden, steilen Anstiegen wie zum Beispiel der Steinbruch Uphill. Da dieses Rennen vielen Bikern Spaß macht, war das Starterfeld in der Sportklasse dementsprechend groß. Auch top Fahrer wie Wimmer Florian und das Israelische Nationalteam gestalteten das Rennen sehr schnell. Von Beginn an ging es Moritz ganz gut. Die Hoffnung auf einen Top 10 Platz wie im Vorjahr war nach dem Desaster in Ottenschlag und der anstrengen Sportwoche kaum vorhanden. Doch im Schlamm und an den steilen Anstiegen fühlt er sich ganz wohl. Bei Rennhälfte lag Moritz im Mittelfeld und kratzte schon an den Top 10. Motiviert durch seine Familie und Freunde am Streckenrand mobilisierte er beim letzte Mal Steinbruch alle noch vorhandenen Kräfte und konnte den 9.Platz einfahren und somit eine solide Leistung erbringen die ihm zumindest für das weitere Training motiviert.

Leider konnte Moritz heuer nicht die Rennerfahrung sammeln die er sich gewünscht hätte und dadurch auch nicht im September bei der OÖ-LM einen Podiumsplatz einfahren. Jetzt heißt es diese Saison, wenn man es überhaupt Saison nennen kann, abzuhacken und sich den Winter über gut für eine hoffentlich vollständige Saison 2021 vorzubereiten.

Das beste Training zum Rennfahren ist immer noch das Rennfahren.

„Schönen Winter und bleibt gesund!“

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