16 Laufrad-Fahrer erstürmen den Schoberstein!


Mit der beachtlichen Anzahl von 16 teilnehmenden Fahrern stellte unser ASKÖ Eybl Laufrad Steyr die stärkste Mannschaft bei der 2. TV Ternberg Schoberstein Trophy.
Von den beiden Organisatoren Hubert Peyrl und Franz Reiter war ein sehr gut organisiertes Rennen auf die Beine (eigentlich auf die Räder) gestellt worden. Da auch der Wettergott sein Bestes gab wurde die Veranstaltung nicht nur für die Laufrad Fahrer und deren Fanclub (insgesamt wurden ca. 30 orange-blaue Dressen gezählt) ein Fest.
Auf der einige Tage vor dem Rennen neu planierten Straße gaben alle Teilnehmer so richtig Gas. Sogar der sonst so gefürchtete Abschnitt am Schreibach-Fall präsentierte sich trotz seiner 23% Steigung nicht so brutal wie im Vorjahr.
So kamen alle 16 Laufradler mit sehr guten Ergebnissen ins Ziel:

Besondere Erwähnung muss unsere Jugend finden, die herausragende Leistungen boten:
Christoph Schöngruber (U20-Rang 3); Daniel Hochstrasse (U17-Rang 1); Moritz Rötzer (U17-Rang 3); Christian Heindl (U20-Rang 4); Jakob Zeillinger (U17-Rang 4); Daniel Lamm (U17-Rang 6).

Die weiteren Ergebnisse unserer Fahrer:
Markus Trutzenberger (AK1-Rang 2); Gerald Peterseil (AK1-Rang 3); Pius Mayr (AK2-Rang1); Manfred Pötz (AK2-Rang 3); Helmut Brandstetter (AK2-Rang 7); Thomas Kreuzer (AK3-Rang 4); Andi Kern (AK1-Rang 12); Fritz Lamm (AK2-Rang 10); Kurt Weymayer (AK2-Rang 12); Hannes Ritt (AK1-Rang 18); Martin Bautz (AK1-Rang 25)

Schon zu Beginn des Jahres stand für mich mein persönlicher Höhepunkt 2006 fest. Die Teilnahme an einem der prestigeträchtigsten Triathlons in Mitteleuropa sollte für mich (in Verbindung mit einem herrlichen Urlaub) einen würdigen Saisonabschluss darstellen.

Die Vorbereitung auf den Wettkampf selbst war leider alles andere als perfekt. 2 Monate vorher der Bruch der Zehe (verbunden mit einer Lasertherapie), wodurch ich 6 Wochen lang keinen Laufschuh anziehen durfte. Dann 14 Tage vorher ein grippaler Infekt, der mich leider an einer Teilnahme bei unserem Duathlon (3. Steyrer Altstadt Duathlon - Anm. webmaster) hinderte, und wodurch ich zum ersten Mal in meinem Leben gezwungen war, für 1 Woche in Krankenstand zu gehen. Ich überlegte ernsthaft die Reise überhaupt anzutreten, entschloss mich schlussendlich dann doch dafür das Rad einzupacken, und zumindest einen schönen Urlaub zu genießen.

Die 7 ½h lange Anfahrt mit dem Auto führte bereits 4 Tage vor dem Wettkampf ins wunderschöne Tessin, genauer gesagt nach Locarno an den Lago Maggiore. Da man sich hier nur wenige Kilometer vor der italienischen Grenze befindet, ist die Amtssprache natürlich auch italienisch, jedoch verstehen die Tessiner auch alle wirklich sehr gut deutsch. Man wird aber viel freundlicher akzeptiert, wenn man zumindest in groben Worten versucht deren Sprache zu sprechen, als wenn man z.B. ein schroffes „Herr Ober, die Karte bitte“ oder Ähnliches von sich gibt.

Am Freitag wickelte ich noch eine kleine Trainingseinheit in Form der Besichtigung des Schlussanstieges der Radstrecke, mit anschließendem GA2-Lauf herunter. Nachdem dies ohne gröbere Probleme möglich war, entschloss ich mich dann endgültig, Sonntag morgen doch anzutreten, und den Wettkampf wirklich locker, also quasi als „aktives Urlauben“, zu bestreiten.

Der Event selbst kann von der Organisation und der Besetzung selbst her als absolute Weltklasseveranstaltung bezeichnet werden. Neben einer Triathlonmesse wurde an den beiden Wettkampftagen auch genügend Unterhaltungsprogramm geboten. Bereits Samstag vormittag starteten die Kids in den versch. Altersklassen, und ich muss sagen, dass die Teilnehmerzahlen hier wirklich um einiges höher als bei uns sind. Jedoch war ich dann schon ein wenig geschockt, als ich unter den Argusaugen ehrgeiziger Eltern 10-jährige Knirpse bereits mit Rennrad, Pedalen und Triathlonlenkeraufsätzen herumfahren sah…

Sonntags fiel dann in 3 Wellen (abhängig von den Alterklassen, zuerst die jüngeren Athleten) mit 10min-Abständen um 8h30 auch für mich der Start im 22,5 Grad warmen Lago Maggiore. Und eines gleich vorweg -> ich habe das Schwimmen noch nie so genossen wie dort unten in diesem Riesensee. So viel Platz, und so viele vernünftige Athleten, die auch wissen, dass die erste Disziplin Schwimmen, und nicht Boxen od. Prügeln lautet! Dementsprechend entspannt und locker ging ich die Strecke von 2,5km (im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass eigentlich 1 Boje zuviel nach unten gesetzt wurde, und die Distanz dann 2,9km betrug…) im Ironman-Tempo, ja eigentlich sogar noch langsamer, an. So stressfreies und lockeres Schwimmen war bisher bei noch keinem Triathlon möglich, und ich suchte mir also einen passenden Wasserschatten, der mir die Orientierung erleichterte, und dessen Tempo ich leicht halten konnte.

Nach 47min, welche auf den Ironman hochgerechnet eine Zeit von knapp über 60min  ergeben würde, konnte ich mich, verwundert über meine eigentlich sehr flotte Zeit, aufs Rad schwingen. Eigentlich galt auch hier die erste Regel „Defensive vor“, jedoch konnte ich der Versuchung, mit den Profis, welche 10min nach mir starteten, auf mich aufschwommen, und mit mir zeitgleich die Wechselzone verließen, mitzubrettern nicht widerstehen.

Die Radstrecke war eine Wendepunktstrecke ins wunderschöne Maggiatal nach Prato Sornico und wieder retour. Auch hier wurden die Höhen- und Längenangaben etwas großzügig bemessen. Lt. Ausschreibung sollten 80km mit 600HM zurückzulegen sein, effektiv waren es dann 82km mit 850HM. Die Höhenmeter sammelt man bereits alle auf den ersten 41km nach Prato Sornico, wobei bereits auf den ersten 10km satte 200HM zu überwinden sind. Danach geht es 30km lang immer kupiert und geschupft bis nach Bignasco, wo dann der ca. 5km lange Anstieg mit etwas über 400HM (vergleichbar mit dem Anstieg von Sand nach Oberdambach) und einigen Serpentinen u. Kurven, nach Prato Sornico beginnt.

Tja, und nachdem ich als Berggorilla mit meinem jugendlichen Ungestüm unbedingt mit den PROs mitbügeln wollte (es wurde aber sehr fair gefahren) hatte ich schon bis zur Wende einen 34er-Schnitt (und wahrscheinlich eine Durchschnittsleistung von 300 Watt)!! Über jede Kuppe wurde mit mind. 30km/h drüber geheizt, unter meinem Helm fing es schon zu qualmen an, und meine Schädeldecke war kurz davor sich zu lösen. Als der Anstieg anfing konnte ich überraschend lange mithalten, ca. 1km vor der Wende hätte es mir aber fast die Oberschenkel gesprengt, und ich riss leider ein Loch von ca. 20m auf. Natürlich konnte ich bei der Abfahrt nach Bignasco auf solche Klasseathleten (welche am Anstieg übrigens noch einen Haufen anderer Athleten aufsammelten) die Lücke leider nicht mehr schließen.

Shit happens – natürlich wäre es schön gewesen nicht alleine wieder die 41km zurück zu bügeln, aber was solls. Ca. 10km vor Locarno wurde ich von einem 11 Mann starken Pulk (hier wars dann aus mit der Fairness) förmlich überfahren. Naja, Beine hoch und mitsaugen lassen, hat ja sowieso keinen Sinn. Meine Motivation war logischerweise natürlich gleich Null.

Die Laufstrecke war eine 4x zu bewältigende 5km-Schleife (auch hier waren die Laufzeiten verdächtig langsam -> großzügige Vermessung?) auf praller Sonne (zu diesem Zeitpunkt hatte es bereits 32 Grad Celsius im Schatten!!), flach, auf Asphalt, Schotter und Waldwegen, und mit 3 kurzen, giftigen Stichen, welche den Rhythmus brachen.

Hier merkte ich dann doch deutlich, dass ich auf den ersten 41km bei der Heizerei mit den Profis mein gesamtes Pulver verschossen hatte. Der Trainingsrückstand beim Laufen machte sich dann natürlich auch bemerkbar, und am gelben Schleim der rauf kam, sobald ich ein wenig aufs Tempo drücken wollte, merkte ich dann, dass ich wohl doch noch nicht so fit bin wie ich es mir dachte. Okay, ich hab dann mehr od. weniger mein Hirn abgelegt, steckte mir überall die Schwämme (in die Hose, Top, Kapperl) hin, schoss mir bei jeder Labstelle ein Gel rein, und joggte gemütlich im 4:30er-Schnitt die angeblichen 20km runter.

Nach 4h39min kam ich als 81. von über 400 Teilnehmern aus 10 Nationen dann letztendlich doch ins Ziel. Aufgrund der etwas längeren Strecken konnte ich mein Ziel einer Sub-4h30-Zeit leider nicht erreichen, war jedoch aufgrund der bereits o.a. Umstände nicht so ganz unzufrieden mit meiner Leistung und v.a. froh das Ziel erreicht zu haben. Woran ich jedoch noch ordentlich arbeiten muss, ist die Taktik und das defensive Radfahren (immerhin hatte ich bis zur Wende in Prato Sornico eine gleich schnelle Radzeit wie der als sehr starker Radfahrer und Läufer bekannte österreichische Profi Wilhelm Franc…), denn so hat es keinen Sinn zum Schluss eine Laufstrecke von 10km und länger anzugehen. So gesehen werd ich mir meinen geplanten Umstieg auf die Langdistanz 2007 nochmals ordentlich überdenken müssen!

Bei den Herren gab es übrigens einen deut. Doppelsieg durch die beiden Weltklasseathleten Matthias Klumpp (5. Platz Ironman Schweiz), und Swen Sundberg (4. Platz Ironman Arizona).

Danach genoss ich noch 4 Tage lang die wunderbare Gegend – das Tessin bietet alles wonach dem Urlauberherz so lüstet. Sei es nun Aktivurlaub, Erholung od. nächtliche Unterhaltung. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die geschmalzenen Preise, aber damit muss man sich in der Schweiz halt abfinden. Im Tessin gilt Individualität, die Gegend hat sich fernab von städtischen Gepflogenheit ihren provinzialen Status behalten, die Leute selbst jedoch legen jedoch eine äußerst kosmopolitische Einstellung an den Tag.

Ansonsten kann ich jedem der als Saisonabschluss noch einen schönen Wettkampf machen möchte, Locarno (am Besten in Verbindung mit einem Urlaub) nur wärmstens empfehlen, denn die Streckenführung und v.a. die tolle Gegend machen Lust auf mehr, und entschädigen für die lange Anreise.

Schöngruber belohnt sich mit Silber!

Am 3.September fand in Traunstein(NÖ) der Granitbeisser Marathon statt!
Schöngruber Christoph startete auf der Light Strecke (26km/440hm), und Bautz Martin auf der Medium Strecke (55km/1400hm)!
Mit einer Zeit von 1h16min07sec erreichte Schöngruber Christoph den 10. Gesamtrang Mit dieser Zeit wird er in seiner Klasse Zweiter! Bis Kilometer 15 war Christoph auf dem Gesamt 4 Rang! Er hatte sich jedoch bei einer unübersichtlichen Abzweigung verfahren, das ungefähr 10 Minuten kostete!
Bautz Martin wurde in seiner Altersklasse 149. mit einer Zeit von 4h04min57sec!

14-76-7 lautet die Aufgabe für die Sportler des Powerman Austria in Weyer. Am Sonntag den 03.09. um 10:55 begaben sich die Damen auf die Laufstrecke, die Herren starteten 5min. später in dieses „harte“ Abenteuer!
Nicht nur wir Sportler legten los, auch unser Fanclub tobte, aber wie - sensationell die Anfeuerungen auf der gesamten Strecke!!!
Selbst unser Fotograf „Todi the Mammut“ schien auf der gesamten Strecke allgegenwärtig zu sein.

Nach kurzer Zeit bildete sich eine lange Schlange auf der Laufstrecke. Vorne weg die Profis und Eliteklasse!
Mit dabei auch unsere Sportler  Gaberc Manfred, Mayer Pius, Fösleitner Bernhard mit einigem Abstand die Oldies- Brandstetter, Haberfellner und Neueinsteiger Schachner Norbert ( bravourös für die erste Langdistanz-Hochachtung!!!).
Nach 14 km Lauf wurde dann aufs Fahrrad gewechselt. Angetrieben von den Laufrad-Schlachtenbummlern ging's nun Richtung Kreuzgruberhöhe mit max. 17% Steigung.
In der Zwischenzeit starteten nun auch die Teilnehmer des Volksduathlons und die Staffelbewerbe mit dabei unsere Powerfrauen Poth Karin, Bernhauser Jeannette, sowie die Familie Mayrhofer!
Bei den Damen Scharnreitner Heidi, bei den Männern Hummer Gerhard und „Volksheld“ Guido Frühwirth.
Nun waren alle Sportler auf der Strecke, während in der Eliteklasse die ersten bereits wieder in die Wechselzone kamen.
Mit dabei Gaberc, Mayer und Fösleitner die zur letzten Laufrunde wechselten

Ergebnisse Langdistanz
Gaberc Manfred        Elite 2     Rang 2      Zeit   3.34.04  !!!!!
Fösleitner Bernhard   Elite 2     Rang 10
Schachner Norbert    Elite 2     Rang 41

Masters   M 40                      Mayer Pius                         Rang  1        Zeit   3.37.33    

Masters   M 45                     Brandstetter   Helmut          Rang 3         Zeit    3.50.41

Masters   M 50                     Haberfellner   Johann          Rang 2         Zeit     3.56.37

Damen Staffel                     Poth  Karin  u. Bernhauser  Jeanette        Rang 2     Zeit   2.17.59
Ergebnis MIX Staffel          Petra und Mario Mayrhofer                       Rang 3
Ergebnis MIX Staffel          Susi Kleinhagauer & Max Trutzenberger  Rang 5


Ergebnisse  Volksduathlon

Damen  Elite           Scharnreiter  Heidi                      Rang 1             Zeit   2.28.06 
Herren   Elite          Frühwirt  Guido                          Rang  10           Zeit   2.10.05 
Masters   M 40       Hummer   Gerhard                     Rang  5             Zeit   2.09.28  

Hiermit gratuliere ich allen Damen u. Herren unsres Laufradteams für Ihre Leistung beim Powerman.

Dank an alle Vereinsangehörigen, bei den Labstellen,  den Fans auf der ganzen Strecke,
unseren Powerschlachtenbummler, und unseren Pressefototeam, Todis für die Unterstützung des Laufradteams.

Am 2.9.2006 fand in Stadl Paura ein Rennen zum OOE-MTB-Cup statt.

In der U 13-Klasse wurde Simone Lachner vom Pech verfolgt.
Kurz nach dem Start zerstörte ein Konkurrent durch ein dummes Manöver 3 Speichen ihres Vorderrades. Mit dem dadurch entstandenen "8-er" und permanentem Bremsenkontakt kämpfte sich Simone trotzdem mit dem Blick auf die Gesamtwertung ins Ziel. Eine bewundernswerte Leistung angesichts der "angezogenen Bremse". Und sie wurde nicht einmal Letzte.
Tobias Brunner fuhr wieder ein beherztes Rennen, konnte sich jedoch nicht in der Spitzengruppe platzieren.


Tobias Brunner
Simone Lachner In der U 15-Klasse erwischte Moritz Rötzer taktisch nicht seinen besten Tag und konnte sich nicht wie gewohnt unter den ersten Drei klassieren.
In der U 17-Klasse eroberte Daniel Hochstrasser bei seinem erst 2. CC-Rennen den ausgezeichneten 2. Rang, und verpasste nur knapp seinen ersten Sieg. Ein tolles Ergebnis für den "Rookie".

Tags darauf fand in Villach ein Rennen zum Austria-Cup statt.
Nach einer Nacht im Auto konnte auf der sehr selektiven Strecke Simone Lachner leider ihrer Hauptkonkurrentin um den dritten Platz in der Gesamtwertung des Austria-Cups nicht Paroli bieten und fuhr, nach einem Sturz in der ersten Runde, trotz wirklich guter Leistung bei 14! Starterinnen den undankbaren 5. Rang ein.
Nichtsdestotrotz war es eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit tollem Umfeld.
Schön dabeigewesen zu sein.
Die Dichte im Austria-Cup ist halt sehr groß.
Beim Finale in 2 Wochen werden unsere Kids nochmals alles versuchen.
Versprochen.

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