Am 29. Juli fand in Aspang in der "Buckligen Welt"/NÖ ein weiteres Austria-Youngster-Cup Rennen im Rahmen des Wechselkaiser-Marathons statt.
Die beiden Laufrad-Nachwuchshoffnungen Simone Lachner und Moritz Rötzer konnten dort ein weiteres Spitzenergebnis erzielen.
Auf einer, durch einen vorangegangenen Wolkenbruch durchnässten, dadurch rutschigen und schwierigen Strecke konnte Simone Lachner in der U 13-Klasse den 2. Platz erringen. Mit diesem Ergebnis kann sie ihren derzeitigen 3. Rang in der Serie vorerst etwas absichern.
Moritz Rötzer erreichte nach hartem Fight, mit dem 3. Platz in der U 15 ebenso einen Platz an der Sonne, sprich Stockerl und ist damit seinem Ziel wieder etwas näher gerückt.
Tolles Rennen unserer beiden Kids.

Pech für die Laufrad-Junioren

Bei den Mountainbike Staatsmeisterschaften am 22. Juli in Laaben/ NÖ wurden, bei sengender Hitze, die Laufrad´ler nicht gerade vom Glück verfolgt.
Simone Lachner (U 13) "verschlief" die erste Runde, konnte sich aber daraufhin wieder an die Stockerlplätze herankämpfen. Leider reichte es jedoch nur zur "ledernen" Medaille, am Ende fehlten ihr nur 9 Sekunden zu Bronze.
Moritz Rötzer (U 15) hatte ausgerechnet bei den Staatsmeisterschaften seinen ersten technischen Defekt in diesem Jahr zu verzeichnen. Er schied nach Halbzeit in ansprechender Position mit einem "Patschen" aus.
In Summe ein glückloser Event für die beiden Laufrad- Junioren.
Nächste Woche geht der Cup in Aspang weiter. Vielleicht klappts dort wieder besser.

Am 9. Juli fand am Klopeinersee in Kärnten das bereits 11. Austria-Cup-Rennen für die Jugend statt.
Bei strahlendem Wetter erreichte Simone Lachner auf einer sehr selektiven Strecke den ausgezeichneten 3. Rang in der U-13-Klasse.
Das Rennen war super organisiert, die Kärtner haben halt ein großes Herz für Kids.
Nach den Strapazen des Cross-Country-Races trafen sich alle Teilnehmer abseits des Rennstress bei einem gemütlichen Bad im Turnersee und hatten dabei noch viel Spass.

16. 7. 2006: Ironman Austria in Klagenfurt; Kärnten

Die Teilnehmer: Jeannette Bernhauser  Zielzeit: besser als letztes Jahr (11:54)
Mario Mayrhofer                  Zielzeit: unter 10 Std.- 9:30 wären super
Erich Bernhauser                  Zielzeit: unter 10 Std.- 9:45 wären super
Helmut Brandstätter             Zielzeit: durchkommen – 11:50 wären super
Ludwig Pointner                   Zielzeit: durchkommen

Der Tag begann um 3:30 Uhr, weil wir uns entschlossen hatten am Ironman Gelände
noch einen guten Parkplatz zu erwischen und auch gleich vor Ort zu frühstücken.
Mit etwas Glück erwischten wir die letzten beiden Parkplätze direkt neben der Laufstrecke,
der Tag musste einfach gut werden.

Nach ein paar spärlichen Toastbroten mit Marmelade stieg die Nervosität rapide an, und der natürliche Verdauungsvorgang setzte etwas früher ein. Mit ein paar Feuchttüchern bewaffnet gings dann aber noch mal kurz in die Büsche. ( Sch*** Brenneseln!! )

Der letzte Check in der Wechselzone, Luft aufpumpen, Getränke auffüllen und nochmals gucken wo die Wechselsäcke hängen. Alles erledigt und nur noch eine Stunde bis zum Start.
UUPPS - noch mal ein paar Feuchttücher und wieder in die Büsche!!
Nach ordentlichem Auftragen einer fetten Schicht Sonnencreme und Vaseline an den empfindlichen Stellen, wurde der Neopren geschnappt und los ging’s in Richtung Strandbad zum Start.

Gefolgt von einem kleinen aber feinen Fanclub, bestehend aus Fam. Mayrbäurl, Rosi B., Anita, Jürgen M. und Petra M. begannen wir mit dem Aufwärmen der Schwimm-Muckis.
UUPPS - nirgends mehr Büsche und keine freie Toilette - wird schon irgendwie gehen!!

Noch 30min bis zum Start und wir begeben uns zum Schwimmeinstieg. Mittlerweile tummeln sich ca. 4000 Leute im Strandbad und die Stimmung wird mit lauter Musik noch zusätzlich aufgeheizt. Erich ist mittlerweile so nervös, dass er nicht mal merkt mit welchen Leuten er redet.

Mario sagt zu einem deutschen Starter: „Heit wird’s oba gscheit has!“ Der schaut ihn an und erwidert: AHH Spanisch!!!!!!! Sind wohl alle nicht mehr ganz so bei sich!!

7:00 Startschuss - 2200 Triathleten wühlen mit 4400 Armen das Wasser auf, und nicht erst jetzt wird jedem klar, dass die Orientierung kein Kinderspiel wird.

Nach der ersten Disziplin, dem  Schwimmen, kommen die 180km am Rad, mit 1600HM.
Ein zu schnelles Wegfahren wäre  fatal, und könnte sich noch schlecht für das Laufen auswirken. Auf der zweimal  zu durchfahrenden 90 km Runde ist die Stimmung nur in Klagenfurt enorm, und das  Gänsehaut-Feeling lässt erst 5 km weiter  wieder los. Der legendäre Rupertiberg hat es ganz schön in sich, ist aber durch  die tolle Stimmung nur halb so schwer zu kurbeln.

Der Laufpart wird zur Qual, denn mittlerweile hat es an die 34 Grad und die Strecke ist zum Grossteil in der Sonne. Doch die Labestellen alle 2,5km sind mit Getränken und Schwämmen bestens gerüstet und es fehlt an nichts. Rund um den Lindwurm mitten im Klagenfurt ist leider nicht sehr viel los und man freut sich wenn man zurück Richtung Ziel laufen darf.

Die Laufrad TRIA´S kommen alle mehr oder weniger gesund ins Ziel und können mit ihren erbrachten Leitungen mehr als zufrieden sein.

Ein ewig langer geiler Tag der uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Hier noch die wichtigsten Split's:
Rank     BIB     Name     Jg.     NAT     CAT     Rank
CAT     SWIM / Rank     T1     BIKE / Rank     T2     RUN / Rank     FINISH
82     600     Mayrhofer Mario     75     AUT     M-30     22     1:06:57/730.     03:05     4:55:34/57.     02:14     3:25:10/102.     09:33:01
109     840     Bernhauser Erich     70     AUT     M-35     27     0:52:15/72.     03:02     5:07:55/208.     03:19     3:34:42/189.     09:41:14
468     1838     Brandstetter Helmut     60     AUT     M-45     37     1:29:42/2022.     04:40     5:32:17/714.     02:39     3:33:06/165.     10:42:26
663     1659     Pointner Ludwig     65     AUT     M-40     114     1:31:13/2047.     04:51     5:33:28/741.     02:54     3:47:40/361.     11:00:08
1229     2235     Bernhauser Jeannette     76     AUT     W-25     18     1:19:44/1637.     04:27     6:25:29/1658.     04:14     4:14:36/823.     12:08:31

Silber für den Laufrad-Fahrer Walter Lehki
Bei der Radmarathon-WM für lizenzfreie Fahrer eroberte Walter Lehki die Silbermedaille.
Im Rahmen des traditionellen Samsonman-Radmarathons mit Start und Ziel in St. Michael im Lungau werden seit einigen Jahren die Weltmeisterschaften für lizenzfreie Fahrer ausgetragen. Über die Langdistanz mit 227 km und 4.600 Höhenmeter erreichte der  Kirchdorfer Walter Lehki (Askö Eybl Laufrad Steyr) in 7:36 Stunden nur 7 Minuten nach dem Gesamtsieger Stefan Reich (D) als Vierter das Ziel. Dies bedeutete gleichzeitig Platz zwei und damit die Silbermedaille in der Alterklasse bis 40 Jahre.

Ein paar persönliche Anmerkungen:
Nach dem Mondseer 5-Seen-Marathon am 25.06. (8. Platz) habe ich schon gespürt, dass die Form für meinen ersten Saisonhöhepunkt halbwegs passt. Trotzdem war es eine beinharte Angelegenheit, da ab der Streckenteilung bei Km 103 nur mehr Einzelkämpfer oder kleine Grüppchen unterwegs waren. Bis ins Ziel war ich meist nur zu zweit oder dritt unterwegs - und trotzdem 13 Minuten schneller als im Vorjahr. Umso größer aber die Leistung der beiden ersten, die jeweils solo unterwegs waren.
Walter Lehki.

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