Am verlängerten Wochenende über Fronleichnam führten wir unser bereits drittes Jugendtrainingslager durch.

Teilnehmer waren: Tobias Brunner, Raphael Mayrbäurl, Simone Lachner, Moritz Rötzer, Daniel Lamm, Daniel Hochstrasser, Jakob Zeilinger und Oliver Lachner.

Betreuer: Monika Lachner (Debütantin, Frühstücks-Wegräumerin und guter Geist), Martin Mayrbäurl (Her-Räumer, Frühstücks-Starter und Gruppe II-Guide), Jürgen Brunner (JTL-Debütant), Fritz Lamm (Frühaufsteher, siehe Martin), Geri Rötzer (Transporteur) und Wolfgang Lachner (wegkundiger Guide und Organisator)

Am Mittwoch brachen wir am Nachmittag auf und reisten in die Südsteiermark nach Klein-Klein bei Großklein. (Wer sich auf der Karte schlau machen will: Das liegt westlich von Leibnitz und befindet sich mitten in einer Weinkulturlandschaft.)
Dort angekommen bezogen wir unser Quartier in einem renovierten historischen Weinstöckl, völlig abgelegen am Burgstallkogel, auf dem sich Ausgrabungen keltischer Siedlungen befinden.
Wir hatten das ganze Haus für uns gemietet, mit Garage für die Bikes. Am Abend gingen wir zu Fuß zum "Literwirt" (heißt wirklich so) essen und die Jungs konnten sich ein Fußballspiel auf einer Großleinwand ansehen.

Tag 1:
Wolfgang hatte für die ganze Meute Lebensmittel fürs Frühstück und zur Jause eingekauft, sodass jeden Morgen genug Futter für alle vorhanden war.
Am Donnerstag starteten wir zu einer Tour nach Kitzeck, wobei wir den "Kogel" in Summe 4 mal auf unterschiedlichsten Strecken und Wegen erklommen.
Unter anderem waren wir auf der Demmerkogel-Warte, beim größten Klapotetz der Welt und auch im Ort Kitzeck, wo wir uns auch zu Mittag in einem Gasthof kulinarisch verwöhnen ließen.
Dabei wurden auch die schwierigsten und steilsten Trails, welche es dort in großer Zahl gibt, gemeistert (wer die südsteirischen Weinberge kennt, weiß was "steil" wirklich bedeutet).
Dabei wurden von unseren Kids 1280 tlw. schwierigste Höhenmeter und 53 km in 3 h 53 min. reiner Fahrzeit absolviert.
Als Abschluss der Tour gab es das obligate Eis in einer Konditorei in Großklein.
Der Abend wurde mit "Ausrasten", etwas Fußball-WM und Zusammensitzen verbracht.
Fahrer des Tages: Monika, die als Nicht-Bikerin (2006 bis dahin 1x am Damberg) mit der Gruppe II 1130 HM zurücklegte).


Tag 2:
Gruppe I fuhr am Radweg nach Oberhaag, von dort auf den Slowenischen Grenzkamm und dort auf wunderschönen Wegen und Trails immer auf oder über der Grenze Richtung Osten.
Auf der Remschnigg-Alm wurden bei einer Einkehr unsere Bikes und Helme von den dort wohnhaften Kühen als Lecksteine verwendet. Es war wirklich sehr heiß und dementsprechend hoch der Salzanteil unseres in Strömen vergossenen Schweißes.
In Obergueß am Grenzhaus haben uns dann Simone, Moritz und Geri verlassen, um schnurstracks zum Weinbauern "Albrecher", bei dem von unserem Guide eine Jause bestellt worden war, abzufahren.
Der Rest der Truppe (2x Daniel, Jakob, Oliver, Jürgen, Fritz und der Guide) fuhr noch ca. 300 steile HM bergauf in den slowenischen Wallfahrtsort Sveti Duh, um dann auf genialen Trails am Rande der Heiligengeistklamm "hinunterzusurfen" (1400 HM, 50 km, 4 h 05 min.).
Beim Weinbauern trafen wir dann auch die Teilnehmer der Gruppe II (Raphael, Tobias, Martin und Monika), die sich an diesem Tag auf Wegen im Hügel- und Bergland rund um Leutschach auch nichts geschenkt hatten. (Diese Gruppe hatte in der Früh 2 Autos zum Ziel gestellt.)
Die nun wieder vollständige Runde wurde mit einer unglaublichen Menge selbstgemachter Schmankerl der Familie Albrecher verwöhnt. Nach dem opulenten Mahl veranstalteten die Kids noch ein improvisiertes CC-Rennen.
Natürlich musste auch der Wein verkostet werden und dabei haben sich auch einige Kisten in die Autos verirrt. Wie die hineingekommen sind, konnte sich eigentlich keiner erklären.
Nach geselliger Runde und viel Spaß traten wir die Heimreise mit den Autos an. (Vielen Dank dem Martin, der Chauffeur für die letzten Mohikaner spielte.)
Am Abend waren alle ziemlich müde und so wurden keine Aktivitäten mehr gestartet.
Fahrer des Tages: Martin, der ohne Ortskenntnis die 2. Gruppe zielorientiert über Wege und Bäche!!! führte.

Tag 3:
Aufgrund der Anstrengungen der Vortage und dem Umstand, dass einige Teilnehmer am nächsten Tag ein Austria-Cup-Rennen in Kärnten zu bestreiten hatten, wurde dieser Tag zum "gemütlichen" erklärt. Bei unglaublicher Hitze (bis 34° C) radelten wir auf den Kreuzberg und in seine Umgebung. Als gemütlichen Abschluss standen in Summe 490 HM auf 34 km zu Buche.
Während eines Gewitters "musste" ein Eis einverleibt werden. Das Finale fand in einer Buschenschank mit angeschlossenem Fußballfeld statt, wo bei tlw. strömendem Regen das WM-Finale bereits von unseren Kids vorweggenommen wurde. Es siegte orange-blau über blau-orange bei "jeder gegen jeden".
Die Heimfahrt mit dem Bike war wiederum als "Trockenrennen" angelegt.
Zu Hause ließen wir das Trainingslager in wahrlich gemütlichem Rahmen ausklingen.
Am Sonntag mussten ja auch einige um 6 Uhr früh aufstehen, um rechtzeitig beim Rennen in Gmünd/ Kärnten zu sein.
Fahrer des Tages: Alle Kids, weil die Leistungen der Teilnehmer in allen Belangen toll waren und wahrscheinlich jeder ein Tor geschossen hat.
Während unseres Aufenthalts hatten wir durchgehend prächtiges Wetter (bis auf ein Gewitter) und täglich Temperaturen über 30° C.

Tag 4:
Die Austria-Cup-Fahrer unseres Teams hatten um 6 Uhr Tagwache und fuhren nach Gmünd/Kärnten zu einem Rennen.
Der Rest der Truppe konnte sich ausschlafen und trat nach ausgiebigem Frühstück die Heimreise an.
Ein herzlicher Dank geht an alle Betreuer, die das Jugendtrainingslager mit ihrem Einsatz erst ermöglicht haben und dabei auch nicht zu kurz gekommen sind.
Wir hoffen und freuen uns darauf, auch nächstes Jahr wieder ein Jugendtrainingslager durchführen zu können, wo auch immer es sein wird...

Euer Jugendleiter
Wolfgang Lachner

Christof Schöngruber Schöngruber Christoph holte auf der Kurzstrecke (34km/800hm) mit einer Zeit von 1h34min55sec den Gesamtsieg!!!

"War ein tolles Gefühl als erster von allen über die Ziellinie zu fahren!" (O-Ton Schöni)

Bei der mittleren Distanz (45km/1200hm) waren 2 Laufradler am Start!!!
Gerri Peterseil mit der Zeit von 1h54min07sec Gesamt-Zweiter und Sieger in seiner Klasse!!!
Martin Farthofer fuhr eine Zeit von 2h39min30sec und belegte damit den 53.Rang!!!

Wieder ein Erfolgreicher Tag für Laufrad-Steyr!!!!

6. Rennen der MTB-Challenge - Sauris; Italien


In wunderbar malerischer Umgebung fand am 18. 6. 2006 das 6. Rennen zur Mountainbike Challenge als Gastrennen in Sauris in der Nähe von Tolmezzo statt.
Die deutsche Sprachinsel - sie liegt etwa 1300m hoch) ist von der österreichischen Grenze in Tarvis in etwa einer Autostunde zu erreichen. Die Rennstrecken führen bis auf 1820m Höhe und bieten für den, der während des rennens herumschauen kann ein eindrucksvolles Panorama.

Unseren Verein hat diesmal nur Thomas Kreuzer (AK 4 !!!) vertreten, dies aber mit einem "sehr herzeigbaren" Ergebnis. In einer Zeit von 3h 55min bewältigte er die Classic-Strecke, bei der 58km und 2500hm zu bewältigen waren. und konnte sich so in seiner Altersklasse den 1. Rang einfahren.
Als "Preisgeld" gab es eine wunderschöne Urkunde und eine Belohnung in Form von Naturalien: Eine Großpackung von Wolf-Schinken. Der in ganz Italien bekannte Schinken erzeugende Betrieb, der ausschließlich in Sauris produziert, hatte für die Erstplatzierten gespendet!


18. 6. 2006: 2. Gallia-Duathlon; Gallneukirchen; OÖ Nach der mittlerweile doch schon sehr langen Duathlon-Saison (zw. erstem Bewerb in Donnerskirchen und Gallneukirchen lagen sieben Wochen), versuchten doch noch einige orange-blaue bei der 4. Station des Austrian-Duathlon-Cups, dem Gallia-Duathlon in Gallneukirchen, das letzte Körnchen Power aus sich herauszukitzeln.
Da hier glz. auch die OÖ Landesmeisterschaften über die Kurzdistanz (10km L/41km R/5km L) ausgetragen wurden, wollte natürlich jeder noch mal zeigen, was er denn so drauf hat.
Die äußeren Bedingungen waren härtest -> 32 Grad Celsius (!!!) im Schatten, und einen kupierten Laufkurs, auf der zu 95% der Strecke die pralle Sonne mit voller Kraft herunterheizte, wechselnde Windverhältnisse auf der Radstrecke,…mehr brauchten unsere Sportskanonen nicht mehr. Umso wichtiger war da die lautstarke Anfeuerung der Laufrad-Fankurve, durch unsere allseits bekannten Kuhglocken. Besonders aus dem Rahmen fiel ein lautstarker Fan (Name der Red. bekannt), dessen Glocken sogar größer und lauter waren als jene, der uns bekannten Dickhäuter!
Allgemein war man gespannt, ob der Seriensieger und Führende in der Gesamtwertung, Karl Prungraber, erneut als Erster über den Zielstrich läuft, oder ob die Konkurrenz schon aufgeschlossen hat.
Um 12h30 (natürlich bei größter Hitze) fiel dann endlich der Startschuss:

Manfred „der Mandulator“ Gaberc, der erneut seine hervorragende Form unter Beweis stellen wollte, hätte durchaus ein Wörtchen um eine Top3-Gesamtplatzierung mitreden können, war jedoch aufgrund einer Pollenallergie schwer gehandicapt. Mandi musste leider schon beim ersten Lauf ab KM 3 die Segel streichen, noch bevor er seine große Stärke, das Radfahren, ausspielen konnte. Jedoch klagte er auch schon vor dem Wettkampf über Schmerzen in der Hüfte, die lange Saison hinterließ doch schon ihre Spuren.
Bernhard „das Wiesel“ Fösleitner sprang trotz Häuslrenovierungs-Stress in Mandis Fußstapfen, und lieferte eine großartige Leistung. Schon nach dem ersten Lauf in einem Paket um Platz 6-8 klassiert, konnte er seine Stärke am Rad ausspielen und als Gesamt-Fünfter vom Rad absteigen. Diesen Platz gab er nicht mehr aus der Hand, lief locker mit einer Zeit von 2:07:18 ins Ziel, und wurde mit der Bronzemedaille in der OÖ-Landesmeisterschaft Elite Herren belohnt!!
Pius „der ewige Tiefstapler“ Mayr geigte wie so oft mit einer souveränen, und sehr konstanten (drei gleichmäßige Splits) Leistung auf, lief als Gesamt-Siebter durchs Ziel, und sicherte sich in 2:09:03 die Bronzemedaille in der OÖ-Masterswertung. Pius ist neben Mandi der verlässlichste Athlet in unserer Duathlon-Truppe. Eine konstante Größe, deren Leistungen man nur allergrößten Respekt zollen kann!

Helmut „der Heliminator“ Brandstetter lief wie von ihm gewohnt die ersten 10km gemütlich an, rollierte sich dann die 41km am Rad sensationell nach vorne (dürfte an den neuen Xentis-Laufrädern liegen…), und verpasste in 2:15:00 mit dem 11. Platz nur hauchdünn die erste Top10-Platzierung seiner Karriere. Leider musste Heli sich mit dem undankbaren 4. Platz in der OÖ-Masterswertung zufrieden geben -> Heli, die Medaillen kommen schon noch!! Er lässt somit eine Überraschung für den Ironman in Klagenfurt offen.
Hans „Meister aller Klassen“ Haberfellner lag nach dem Laufen noch in aussichtsreicher Position. Leider kam er Ende der ersten Radrunde zu Sturz und wurde mit dem Notarzt ins Linzer AKH gebracht. Ersten Berichten zufolge tun ihm die Knochen noch weh, die Ärzte gaben aber Entwarnung. Hans, auf diesem Weg, ALLES GUTE, KOPF HOCH!!!
Jeanette „Ironwoman“ Bernhauser absolvierte nur eine Woche nach dem Waldviertler Eisenmann erneut einen sehr harten Wettkampf, und wurde dafür nach 2:42:38 mit dem OÖ Vizelandesmeistertitel bei den Damen belohnt. Umso bemerkenswerter wenn man bedenkt, dass Jeanette sich vor acht Tagen im Waldviertel noch 5 1/2h abmühte.
Petra „Rookie“ Mayrhofer zeigte noch leichte Laufschwächen, konnte sich aber wie gewohnt am Rad nach vorne arbeiten, und kam in 2:46:41 als Bronzemedaillengewinnerin der OÖ Landesmeisterschaften ins Ziel. Bei ihr darf man ob des großen Potentials noch gespannt auf die Zukunft sein.
Unterm Strich eine sehr nette, familiäre Veranstaltung unserer Gallneukirchner Freunde, die wahrscheinlich ihren fixen Platz im Duathlon-Kalender findet. Verbesserungswürdig erscheinen noch gewisse organisatorische Mängel (Straßensperren, Streckenposten, Startzeit,…), aber die Veranstaltung ist ja noch jung!

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer, die bei diesen Temperaturen eine Wettkampfteilnahme nicht gescheut, und unsere Vereinsfarben würdig vertreten haben.

Austria-Youngsters-Cup-Rennen in Gmünd

Am Sonntag den 18. Juni fand in Gmünd/ Kärnten ein weiteres Austria-Cup-MTB-Rennen statt.
Die Strecke führte durch das historische Stadtzentrum von Gmünd und war von der Charakteristik her dem City-Kriterium in Steyr sehr ähnlich.
Viele enge Kurven, Stiegenabfahrten und einige Tordurchfahrten prägten den Stadtkurs.
In der Austria-Cup-Serie einmal etwas ganz Neues.

In der U 13-Klasse konnte Simone Lachner bei brütender Hitze das "Stöckelpflasterrennen" auf dem 4.Rang beenden.

Tobias Brunner zeigte bei seinem ersten Antreten in dieser nationalen Serie ein beherztes Rennen und fuhr auf den 14. Platz.

Moritz Rötzer hatte zwar "schwere Beine", finishte in der U 15-Klasse aber trotzdem am guten 6. Rang.

Am 10. Juni fand in Afritz/ Kärnten bei Sonnenschein und trockener Strecke (!!!) das nächste Austria-Youngster-Cup Rennen statt. Da Dieses zugleich zum Alpe-Adria-Cup zählte waren im großen Starterfeld auch Italiener/innen und Slowen/innen am Start.
Simone Lachner feierte zwar eine wahre Sturzorgie ( 3x ), konnte sich aber trotzdem den 5. Rang

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