Am Sonntag den 21.2. fanden zum ersten Male in der Vereinsgeschichte die Meisterschaften über 400m Kraul statt. Leider war der Termin etwas kurz angesetzt (der Sektionsleiter nimmt eine Teilschuld auf sich), und so waren doch einige Leute verhindert, die vielleicht gerne das ein oder andere Wörtchen mitreden wollten.

Die Leistungen waren dennoch mehr als nur sehenswert - so konnte sich der 22jährige Neuzugang aus Dietach, Berthold "Berti" Schörkhuber, in tollen 5:05,0min überlegen den Sieg sichern, und ein lautstarkes Ausrufezeichen für die neue Saison setzen.

Zweiter wurde in ebenfalls überraschend starken 5:49,8min Sebastian Grünmüller, der sich im direkten Duell mit Schörki zur neuen Bestleistung pushte. Dritter wurde Dominik Spanring in ebenfalls mehr als nur beachtenswerten 6:02,3min.

Auch wenn es viele Überraschungen zu bestaunen gab, so war (für mich persönlich) Paul Honeder mit seinen 6:13,2 die größte davon, und man darf gespannt sein, wie weit die immer stärker werdende Formkurve bei Pauli noch nach oben geht.

Aufgrund der hohen Mitgliederanzahl in der Dua-/Triathlonsektion, wird es 2010 einen Probedurchlauf von Vereinsmeisterschaften geben, welche sich aus dem 400m-Schwimmen, einem 12-15km langen Einzelzeitfahren, und einem 3000m-Bahnlauf zusammensetzen. Die Startreihenfolge wird sich analog zur Gundersen-Methode im Langlaufen, aus den Rückständen in den Einzeldisziplinen zusammensetzen. Bei positivem Feedback und ansprechender Teilnehmerzahl ist für 2011 dann die erste 100%ige Durchführung geplant. In den Einzeldisziplinen sind natürlich auch die Spezialisten herzlich willkommen. Die Dua-/Triathleten werden natürlich in der Gesamtwertung Platz finden.

 

schwimmer

 

Hochstrasser übernimmt Führung in Duathloncup-Gesamtwertung

Bei der mit  über 250 Teilnehmern restlos ausgebuchten, zweiten Station des Duathloncups in Parndorf, konnte der 18-jährige Daniel Hochstraßer nur eine Woche nach dem zweiten Platz in Mils/T, mit dem fünften Gesamtrang die Führung in der Gesamtwertung an sich reißen. Damit ist Hochstraßer der erste Sportler aus der Region dem dieses Kunststück gelungen ist. Manfred Gaberc als Gesamt-13. und Nicolas Fellin als Gesamt-18. konnten sich im mit sieben Nationen auch international stark besetzten Rennen ebenfalls im absoluten Spitzenfeld behaupten.

Auch Thomas Stross lieferte bei seinem Debüt eine beachtliche Leistung im vorderen Drittel ab.

Bei den Damen feierte Karin Gaberc nach fast zweijähriger Pause den tollen 2. Gesamtrang! Erst vor 6 Wochen mußte sich die Steyrerin einer Unterleibs-OP unterziehen.

 

 

Auch dieses Jahr fanden die Sprint-Landesmeisterschaften wieder in Braunau statt. Die Besonderheit dieses Bewerbes ist sicherlich das Schwimmen im mit 25 Grad Celsius wohltemperierten 50m-Becken, wo alle 20min eine Welle mit 40 Personen (8 Bahnen mit 5 Athleten je Bahn) auf die Reise geschickt wird.

Neben der fleissigen Medaillenhamsterin Karin Poth, waren unser mit Fischschuppen ausgestatteter Neuzugang Berthold „Berti“ Schörkhuber, und die beiden Triathlon-Neulinge Michael Leitner und Thomas Stross am Start.

Machte sich die Tage zuvor skeptische Stimmung bzgl. des Wetters breit, so wurden Athleten und auch Zuschauer mit feinstem Triathlonwetter in Form von 23 Grad Celsius und Sonnenschein verwöhnt.

Den Anfang machte Karin Poth, die neben gewohnt solider Schwimmleistung eine gewohnt flotte Radzeit auf den Asphalt legte, und das Rennen kontrolliert nach Hause lief, was in der Endabrechnung den OÖ Vizelandesmeistertitel in der Elite II der Damen, und die Erweiterung der Triathlon-Medaillensammlung im Hause Poth bedeutete!!!

In der nächsten Welle, wo die gesamte Elite am Start war, wurden mit Berthold Schörkhuber und Michael Leitner auch zwei unserer Jungs ins Becken geschupst. Berti Schörkhuber hatte das „Pech“ mit EC- und WC-Starter Christian Fridrik auf der Bahn zu sein, was nach ca. 20m ein Ende des Wasserschattens mit sich zog, und er somit alleine Tempo machen durfte. Nichtsdestotrotz stieg er mit der ersten Verfolgergruppe von Platz 4-10 aus dem Wasser. Das Tempo dieser Athleten am Rad war sehr hoch (42km/h Schnitt), und Schörki musste die anderen doch ziehen lassen. Trotzdem stieg er noch unter den Top-20 vom Rad, und lieferte mit einem sehr soliden Lauf über die sehr anspruchsvollen 5,6km ein gutes Rennen, womit er den 24. Platz in der Gesamtwertung, und den OÖ U23-Landesmeistertitel bei den Herren erreichte!!! Ein Jahr nach dem Juniorenlandesmeistertitel von Daniel Hochstrasser ein weiterer Titel in den Nachwuchsklassen! Super Berti!!!

Michael Leitner stand vor der Herausforderung seinen allerersten Triathlon zu bewältigen. Und er bewältigte sie mit Bravour. Nach einer überraschend starken Schwimmleistung (Beginn des Schwimmtrainings Nov. 09), konnte er mit einem knackigen 40er-Schnitt am Rad bis auf den zweiten Platz in der OÖ U23-Wertung weit nach vorne fahren. Beim Laufen stellte sich die Frage, wie die 6-wöchige Laufpause bedingt durch eine Achillessehnenentzündung verkraftet wurde. Mit ein wenig Vorbehalt ging es dann natürlich auf die Laufstrecke, wo er gegenüber der Konkurrenz doch leider Zeit einbüsste, und nur knapp an den U23-Medaillen vorbeischrammte. Nichtsdestotrotz ist der 4. Platz in der OÖ U23-Wertung ein mehr als nur gelungener Triathloneinstand, und verspricht mehr für die Zukunft!!!

Last but not least war mit Thomas Stross unsere zweite Triathlonjungfrau in der 4. Welle am Start. Bereits beim Duathlon in Parndorf mit einer super Zeit unterwegs, konnte er dies eine Woche später bestätigen. Im Wasser sogar unter dem persönlich gesteckten Ziel, lieferte er am Rad ein kontrolliertes Rennen, und konnte bei seiner Zuckerdisziplin, dem Laufen, sogar noch einige Konkurrenten überholen!!!

Unterm Strich – tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Leistungen, Spitzenlaune, besser könnte ein Saisonauftakt nicht sein!

Großer Dank gilt den Veranstaltern des Triathlon Teams Braunau, die unseren U23-Landesmeister von der dritten in die zweite Welle „geschupft“ haben. Im Nachhinein für den Rennverlauf sehr wichtig!

 

Vorgehabt hätten wir Großes in Bad Häring – leider haben sich im Laufe des Frühjahrs so einige Dinge eingeschlichen, die nicht so ganz geplant waren. Diese wären z.B. ein Muskelfasereinriss, Deutsch-Matura am Renntag, Hüftplattenfehlstellung, Achillessehnenprobleme usw. usf.

Kurzum, drei unserer heißesten Eisen, Walter Pernsteiner, Daniel Hochstrasser und Mandi Gaberc konnten unsere Vereinsfarben bei den Staatsmeisterschaften über die Duathlon-Kurzdistanz leider nicht vertreten. Somit wurden unsere Hoffnungen auf eine mannschaftliche Topplatzierung über die Kurzdistanz schweren Herzens um ein Jahr verschoben. Doch nicht nur bei den Herren, auch bei den Damen mussten wir hinnehmen, dass Karin Gaberc nach einer OP gesundheitlich bedingt leider alles andere als fit ist, und somit den Kampf um die Thronplätze bei den Damen nicht aufnehmen kann. Verflixt und zugenäht!

Mit Nicolas Fellin und Hans Haberfellner ließen sich aber zwei andere heiße trotz alledem nicht abhalten, den langen Weg nach Tirol, zu einem der Duathlon-Klassiker schlechthin nach Bad Häring, anzutreten. Und sie haben uns mehr als nur würdig vertreten.

Auch wenn der „Hammerduathlon“ durch die Vergabe der ÖSTM (Windschattenfreigabe auf der Radstrecke) dieses Jahr scheinbar erleichtert wurde, so hatte gerade die Laufstrecke nichts von ihrer „Tiroler Knackigkeit“ verloren. Wald, Schotter, Stufen, lange Auf- und Abpassagen trugen das Ihre dazu bei, um dem Rennen auch im Jahr der ÖSTM die Tiroler Hämmerlichkeit zu verleihen.

Die Radstrecke selbst war ein acht Mal zu absolvierender Wendekurs, der zwar eher flach war, aber man bei den Wenden selbst immer kräftig in die Pedale drücken durfte, um Fahrt aufzunehmen.

Hans Haberfellner stellte sich nach längerer Zeit wieder dem Duell mit Richard Kirchler, seines Zeichens mehrfacher Weltmeister im Duathlon und Wintertriathlon, und anderen langgedienten Duathlongöttern in der M50. Habi lief von Beginn weg ein sehr starkes Rennen, sicherte bereits beim ersten Lauf hinter Kirchler den zweiten Platz ab, welchen er beim Lauf nicht mehr abgab, und konnte sich in seiner AK ungefährdet den zweiten Platz erkämpfen. Somit eine Kampfansage für 2011 an Richard Kirchler. Habi, wir sind alle sehr stolz auf dich!!!

Nicolas Fellin, der sich auf die Langdistanzrennen spezialisiert hat, und dieses Jahr vier Rennen der Powerman Series (AUT, BEL, GER, SUI) bestreitet, lieferte ebenfalls eine tolle Leistung! Nach dem ersten Lauf hatte er leider das Pech, dass er die flotte Post (bei ÖSTM ist Windschattenfreigabe) nur knapp verpasste, und am Rad nahezu alles allein fahren durfte, was von der Kraftersparnis ja nicht unbedingt vorteilhaft ist. Trotzdem konnte Nico alleine den gleichen Radsplit wie die zahlreichen Radgruppen fahren, und z.T. sogar einen flotteren Lauf hinlegen, als mancher Windpackler.

In der Endabrechnung bedeutete dies den 28. Platz in der Gesamtwertung, und den hervorragenden 10. Platz in der sehr stark besetzten Elite II der Herren. Klasse Leistung!!!

Auch wenn wir der Mannschaftswertung und Topplatzierungen der anderen heißen Eisen ein wenig nachtrauern, so wurden wir durch die beiden Spitzenergebnisse mehr als nur entschädigt, und es gilt diesbzgl. der Spruch „Alle Jahre wieder“, und freuen uns schon auf die nächsten Duathlons!

Allen dezimierten Duathlon-Cracks bei uns auf diesem Wege gute Besserung! Bis zum Powerman wird’s schon wieder!! Die Gesundheit steht an allererster Stelle!

Herzlichen Glückwunsch den neuen Staatsmeistern Christoph Lorber und Carina Wasle!

 

Vom Linz-Triathlon ist man an und für sich Hitze gewohnt – dieses Jahr regierte durch die Anwesenheit der drei Eisheiligen allerdings ordentliche Ungemütlichkeit. Regen und 10 Grad Außentemperatur machten das alles zu keinem Vergnügen. Wer schon mal bei 18 Grad Wassertemperatur und solchen Witterungen aufs Rad gehüpft ist, weiß worum es hier geht.

Trotzdem waren wir auch hier stark vertreten. Auf der Sprintdistanz gab es mit Gerhard „Hatti“ Hummer, der als altbekannter Triathlon-Wellnesser gilt, sogar einen prominenten Stargast. Schön dass du dabei warst Gerhard! Der Rest vom Laufrad-Fest war mit Daniel Hochstrasser, Berthold Schörkhuber, Michael Leitner und Kathi Kutzenberger stark vertreten, und stellte mit einem Durchschnittsalter von 20 (!) Jahren ein Team an den Start, dass sich viele andere Vereine nur wünschen können. Dank Manfred Widmann, der zwei Startplätze vermittelte, konnten auch Daniel H. und Michael L. noch kurzfristig an den Start gehen.

Recht angetan war niemand vom Wetter, aber das kann man sich sowieso nicht aussuchen, und so schlüpfte man dann doch in den Neoprenanzug rein. Was dann niemand wissen konnte, war, wie es sich im Wasser so abspielte wenn 400 Leute der Phleps minora im kleinen Pleschinger See dem Faustrecht gemäß „jeder ist sich selbst der Nächste“ nachgehen. Schläge, Hiebe, Tritte usw. usf.

Größte Leidtragende war Kathi Kutzenberger, die schwer eingeklemmt war, und ein paar ordentliche Hiebe in den Magen und mitten ins Gesicht abbekam. Die Folgeerscheinungen mit Erbrechen, Schwindel usw. usf. brauchen nicht näher erläutert werden. Ohnehin schon schlimm genug, dass für Kathi der Renntag mit Unterkühlung im Notarztwagen der Rettung sein Ende fand. Vielleicht sollten manche Starter mal unterscheiden, ob es sich um einen Triathlon, oder eine „Hau-den-Lukas“-Runde am Urfahraner Markt handelt.

Unsere Jungs hatten da ein wenig mehr Glück, obwohl auch sie nicht ohne Hiebe dem Wasser entstiegen. First-Laufradler-out-of-the-water wie immer Berti Schörkhuber, der mit einer absoluten Top-Gruppe von 12 Leuten als 20. dem Pleschinger See entstieg. Mit 1:40min Rückstand dahinter Daniel Hochstrasser, der seinen ersten Triathlon im freien Gewässer bestritt. Nur 30sec dahinter Michi Leitner, und 3:30min hinter Leiti der prominente Triathlon-Genießer Gerhard „Hatti“ Hummer, der den Wasserausstieg nützte, um den extra angereisten Fanclub ausgiebig mit einem „hööööööööööööööö“ zu begrüßen.
Am Rad dann das für den Linz-Triathlon übliche „Spektakel“, dass Windschattenfahren nicht mal mehr unter die Kategorie „Gentleman-Agreement“ fällt. Gruppen von 10 Fahrern+ spiegelten das Bild wieder. Unsere Leute zogen ihren fairen Fahrstil aber konsequent durch, was ihnen höchstens anzurechnen ist, sich aber halt leider auch im Endresultat wiederspiegelt. Berti Schörkhuber wäre so unter den Top-10 vom Rad gestiegen, so fand er sich vor Beginn des Laufsplits um Platz 25 wieder. Daniel Hochstrasser lieferte ein beherztes Rennen, kam aber ebenso wie Michael Leitner nie so richtig in Tritt. Trotzdem konnten beide am Rad einige Plätze gut machen. Beim Laufen kam es dann zu einem internen Showdown, den Daniel Hochstrasser dann 1km vor dem Ziel vor Berti Schörkhuber an sich reißen konnte.

In der Gesamtwertung bedeutete dies die Plätze 22 (Daniel) und 27 (Berti), die angesichts des starken Starterfeldes (starkes Jugend-, Junioren- und U23-Feld aus AUT und TCH), doch sehr respektabel sind. Michael Leitner kommt beim Laufen auch immer besser in Schwung, und belegte den 53. Platz unter 400 Teilnehmern. Wellness-Triathlet Hatti Hummer genoss den Spirit und die Stimmung, und lief mit breitgefächertem Grinser als 201. (leider nur knapp die Top-200-Marke verfehlt) durch das Ziel, und kam wieder auf den Geschmack, wie schön Triathlon als Stargast doch sein kann.

Resümee: Sehr starkes und junges Teilnehmerfeld, tolle Laufrad-Truppe am Start (hat Spaß gemacht!!), das Reglement wurde leider eher in den Hintergrund gestellt, Disziplin der Starter im Wasser ebenso, und auch das Wetter ließ schwer zu wünschen übrig (wo der Veranstalter aber absolut nichts dagegen tun kann). Kathis Ausfall ein Wermutstropfen, aber der nächste Triathlon kommt ja eh schon bald. Aus Mannschaftssicht trotzdem ein toller Tag – und wenn vor 1-2 Jahren jemand geglaubt hätte, wir könnten eine so junge Truppe auf so einem Niveau an den Start stellen, wir hätten ihn vermutlich für verrückt erklärt. Die Perspektiven lassen uns daher positiven Mutes in die Zukunft blicken!

Ja, wir sind jetzt mittendrin statt nur dabei!!!

Sport Galerie

logo tktlogo vkblogo glasnerhlogo steinerlogo bclogo lietzlogo askoelogo nadalogo steyrlogo wada