Simone und Alex in Windhaag im Einsatz

alex_kaar_mtb

 

Am 19. 6. wurde in Windhaag bei Perg, im Rahmen des UCI Europa-Cups, ein weiteres Austria-Youngster-Cup-Rennen ausgetragen.
Die besten Fahrer Österreichs und einige Ausländer/-innen standen am Start.
Vor großer Kulisse und bei, aufgrund der Regenfälle, sehr schwierigen Bedingungen gaben unsere Nachwuchsfahrer ihr Bestes.
Wer die CC-Strecke in Windhaag, die zu einer der schwierigsten weltweit zählt, kennt, kann sich vorstellen, dass die Rennen durch viele Stürze geprägt waren.
Vor allem in der U 17-Klasse war die Ausfallquote bedingt durch so schwierige Abschnitte wie Ruinen-Downhill, Hausberg, Steilhang, usw. sehr hoch.
 
In der U 13-Klasse konnte Alexander Kaar mit einem starken Lauf den tollen 7. Rang einfahren.
 
Simone Lachner überstand das U-17 Rennen weitgehend unverletzt und erreichte hinter drei Tirolerinnen den undankbaren, aber trotzdem feinen 4. Rang. (Siegerin: Michaela Osl, die kleine Schwester der regierenden Welt-Cup-Siegerin)

Walter Lehki erfolgreich in Italien - Der Rennrad-Klassiker von Mailand nach San Remo - eine Herausforderung der Sonderklasse!!!

Als einer von ca. 800 Fahrern nahm ich am 6. Juni die 297 km der Tourversion von Mailand nach San Remo in Angriff. Nachdem die ersten 130 Kilometer des längsten Klassikerrennens im Profizirkus von der Topologie her nicht sehr anspruchsvoll sind (keine 300 Höhenmeter), bildete sich ein riesiges Spitzenfeld mit ca. 600 Fahrern, das die gesamte Straßenbreite in Anspruch nahm.  Der Gegenverkehr wurde von den Begleitmotorrädern zur Seite gescheucht, und wenn das nicht gelang, ging ein lautes Raunen von vorne nach hinten durchs Feld, so dass alle gewarnt waren und rechtzeitig abbremsen konnten. Aber nicht immer schafften es alle, und dann gab es zwangsläufig wieder eine Kollision im Feld.
Der erste Teil des Rennens war eine sehr unruhige Fahrt, immer wieder musste man scharf abbremsen und zum Teil ging es recht wild rechts und links um die Kreisverkehre, im Notfall wurde auch über die Begrenzung in der Mitte gesprungen und bei Stürzen musste auch ich das eine oder andere Mal aus den Pedalen. Und nach den Engstellen hieß es wieder antreten und hochbeschleunigen auf 45 km/h. Die ersten 100 km legten wir knapp über 2:30 zurück und auch auf dem Turchino-Pass lag der Schnitt noch bei fast 39 km/h.
An der Auffahrt zum Turchino (532m), die ebenfalls sehr hektisch gefahren wurde, erfolgte die erste Selektion auf ca. 70 Fahrer in der Spitzengruppe, die ich problemlos halten konnte. Eine große Schrecksekunde hatte ich allerdings in der Abfahrt, als mich ein wahnsinniger Italiener unbedingt überholen musste und mich dabei anrempelte. Ich kam ins Trudeln und wäre bald mit 70 in den Gegenverkehr geknallt. Gott sei Dank konnte ich noch rechtzeitig aussteuern, sonst wäre dieser Bericht hier zu Ende.
Aber auch die wellige Küstenstraße von Genua nach San Remo ist nichts für schwache Nerven. Begleitet von einer Motorradeskorte sausten wir durch die Städte und Ortschaften am Meer und überfuhren zumindest 50 rote Ampeln mitten im Verkehrsgewühl an einem heißen Badetag. Gefragt waren auf jeden Fall ein gutes Auge und auch ein wenig Glück, um nicht eines der stehenden Autos oder eine Begrenzung, sei es Baustelle oder Fahrbahnteiler, zu küssen.
Die Vorentscheidung im Rennen selbst fiel bereits an der Auffahrt zur Capo Berta nach gut 250 km, wo sich eine 10er-Gruppe absetzen konnte, die ich leider verschlafen hatte. Da ich noch relativ gute Beine hatte, versuchte ich aus einer rund 20köpfigen Verfolgergruppe nachzusetzen, verhungerte jedoch alleine im Wind und hatte damit auch meine letzten Körner verschossen. An der Cipressa und am Poggio attackierte aus meiner Gruppe niemand mehr ernsthaft, anscheinend waren alle durch die zahlreichen kleinen Anstiege (in Summe dann doch fast 2.000 Höhenmeter) und die Hitze schon so platt wie ich und nur noch froh, irgendwie das Ziel in San Remo zu erreichen. Nach 7:54:46 Stunden erreichte ich schließlich das Ziel, wo ich als 18. (4. in der AK) klassiert wurde und damit 5:25 Minuten hinter dem Sieger lag.  Auf den achten Gesamtrang fehlten gerade einmal 44 Sekunden.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Rennen natürlich durch die enorme Länge, aber vor allem durch den Stress in der großen Gruppe sehr schwer wird. Man muss ständig aufpassen wie ein „Haftelmacher“ und auch zahlreiche Berührungen mit anderen Fahrern kommen vor. Obwohl es von der Topologie her überhaupt nicht vergleichbar ist, bin ich kaputt wie nach dem Ötztaler Radmarathon. Die enorme Hitze, die vielen Tempowechsel und dazu auch noch die Reisestrapazen (2.100 km mit dem Auto) fordern auch 6 Tage nach dem Rennen noch ihren Tribut.

 

Doppelschlag für Laufrad Steyr!!
Simone Lachner gewinnt City-Kriterium und Kürnberg-Trophy!
 
Am letzten Wochenende fanden im Raum Steyr zwei MTB-Großveranstaltungen mit Beteiligung vom Laufrad Steyr Nachwuchs statt.
 
Am Samstag den 29. Mai wurde in der Altstadt von Steyr vor großem Publikum das MTB-Altstadtkriterium ausgetragen.
 
In der U 17-Klasse konnte Simone Lachner mit einem beherzten Rennen den Sieg einfahren.
In der U 13-Klasse belegte Alexander Kaar mit einer sehr starken Leistung den 2. Platz.
 
Moritz Rötzer kam in der Junioren-Klasse leider nicht ins Ziel.
 
In der Sportklasse klassierte sich Jakob Zeilinger im guten Mittelfeld.
 
Weiter gings am Sonntag dem 30. Mai beim MTB- Marathon auf dem Kürnberg.
 
Simone Lachner konnte sich in einem spannenden Rennen mit 8 sek. Vorsprung diesmal in der Junioren-Klasse gegen ältere Konkurrentinnen neuerlich durchsetzen, fuhr Tagesbestzeit bei den Damen und schaffte mit diesem Sieg den Doppelerfolg an einem Wochenende.
 
Alexander Kristner klassierte sich in seinem ersten Rennen im Mitttelfeld, Katrin Kornberger musste leider mit einem technischem Defekt aufgeben.
 

Das mittlerweile siebente Laufrad-Jugendtrainingslager führte uns diesmal nach Kärnten, genauer gesagt ins schöne Gegendtal nach Feld am See.

gruppe_jugendTeilnehmer waren: Simone, Alexander, Paul, Ingo, Thomas, Oliver und Chrisi.
Betreuer: Monika, Kurt, Andi, Pepi und der Guide
 
Viele weitere Fotos in unserer Galerie! Dort bezogen wir am Mittwoch Abend unsere Zimmer im Jugendsporthotel Sonnenhof, geführt von Emanuela und Wolfgang Krainer, direkt in Feld am See. Nach herzlichem Empfang und Auspacken unserer Sportgeräte (die in der vorhandenen Bike-Garage perfekt untergebracht waren) wurden uns durch die im Sonnenhof beschäftigten Bike-Guides bereits einige perfekte Single-Trails schmackhaft gemacht.
 
Überhaupt ist man als Biker im Sonnenhof sehr willkommen und es wurde uns jegliche tourenspezifische sowie auch technische Hilfe angeboten. (Danke an Reini für den geliehenen Vorbau).
Auch die Radwaschmöglichkeit, der Montageständer und das "Chill-out-Zelt" wurden von uns mit Begeisterung in Anspruch genommen.
 
Nach einem Wiener Schnitzel beim "Wasserfaller" und anschließendem Abendgespräch gingen wir früh zu Bett.

3. Juni: "Feldpannalm-Tour"

Nach ausgiebigem Frühstück kurbelten wir bei bedecktem Himmel aber ohne Regen auf einer Forststraße zur Feldpannalm.
Dort erwartete uns ein Almkirtag mit Musik und Gastronomie. Nach kurzer Pause gings weiter zur Maibrunnhütte im Skigebiet Bad Kleinkirchheim (BKK).
Nach einer Schiebepassage auf einer Skipiste mit mehr als 30 % Steigung (Paul, Simone und Chrisi sind durchgefahren!!) gelangten wir zur Roßalm.
Daraufhin kamen wir zum ersten mal in den Genuss der Ortskenntnisse der Guides vom Sonnenhof. Ein toller, fahrtechnisch schwieriger Trail nach Bad Kleinkirchheim erwartete uns.
Nach ereignisreicher Abfahrt kehrten wir in BKK kurz ein.
Enthusiastisch nach dem tollen Downhill fuhren wir auf Forststraße wieder auf die Maibrunnhütte auf, um nach einem wunderschönen aber anstrengenden Trail auf den Kolmnock zu gelangen.
Vom Gipfel führte ein nahezu endloser Trail ins Tal nach Obertweng. Ein Genuss!!
Im Quartier angekommen legten wir unsere strapazierten Glieder im "Chill-out-Zelt" beim Sonnenhof auf die gemütliche Couch und reflektierten angeregt die Erlebnisse des Tages.
 
Das Abendessen nahmen wir im 2 Hauben-Restaurant des Hotel Lindenhof in Feld am See ein (sehr empfehlenswert, auch als Bike-Hotel).
Ein perfekter, nicht enden wollender, kulinarischer Abschluss eines perfekten MTB-Tages.
 
Fazit: 2132 Höhenmeter, 41 km, Fahrzeit 4 h 31 min.
 

4. Juni "Rund um den Priedröf"

Vom Quartier aus geht es über Obertweng tlw. auf schönem Trail nach BKK. Von dort aus fuhren wir ins Skigebiet St. Oswald und in weiterer Folge auf Schotter über das Spitzeck zur Bockhütte. Auf dieser wirklich sehenswerten Hütte genossen wir im malerischen "Gastgarten" bei ungetrübtem Sonnenschein die herrliche Aussicht und einige Köstlichkeiten wie "Frigga" und Kaiserschmarren. Weiter gings auf anfänglich herrlichem Trail und folgender Schotterstaße zur sensationell gelegenen Pedotnighütte, wo wir unmöglich vorbeifahren konnten ohne uns zu erfrischen. Es folgte die Abfahrt nach Radenthein in eine Pizzeria, wo Moni, die als "Gruppe 2" alleine unterwegs war, auf uns wartete. Nach einer exzellenten Pizza beschlossen wir aufgrund des schönen Wetters nicht wie geplant in die Therme nach BKK zu fahren, sondern ein mutiges Bad im noch sehr kalten Feldsee zu versuchen.
Die unerschrockene Jugend begab sich kurz ins Wasser und Paul schwamm mit Neopren auch einige Runden.
 
Den schönen Tag ließen wir mit angeregten Gesprächen ausklingen und gingen bald schlafen, da uns am nächsten Tag eine "Hammertour" erwartete.
 
1470 HM   38 km   FZ 3 h 10 min.
 

5. Juni: "Auf den Mirnock und Palnock"

Bald in der Früh starteten wir, um eine von den Guides empfohlene schwierige Tour in Angriff zu nehmen.
Über den Thurnerhof fuhren wir auf noch markierter steiler Schotterpiste Richtung GH Possegger. Dann ging's auf noch steilerer Schotterstraße bis zu einer Schiebe-Tragepassage für ca. 300 Höhenmeter auf einem ausgewaschenen Wanderweg dahin. Daraufhin folgte einer der schönsten Trails die wir je unter die Räder genommen haben.
Wir fuhren auf den Gipfel des Mirnockmassivs und legten eine kurze Rast ein. Umwerfendes Panorama, von den Karnischen Alpen über die Dolomiten, Großglockner und Sonnblickgruppe schweifte der Blick.
Weiter gings über den schier endlosen Höhenrücken bergauf und bergab über den Rindernock zum Palnock. Von dort geht ein nahezu endloser Singletrail über den Schwarzsee und die dazugehörige Hütte, wo wir uns endlich ausgiebig stärken konnten, nach Afritz am See. Das bedeutete über 1100 Höhenmeter purer Genuss.
Von Afritz fuhren wir ein kurzes Stück auf der Straße nach Feld am See zurück.
 
Das Abendessen nahmen wir im GH Wacker in Untertweng ein und danach wurden wir von der Sportschule Krainer zu einem kleinen Umtrunk mit den dort beschäftigten Sportlehrern am hauseigenen Badestrand eingeladen.
 
1920 HM   45 km   FZ 4 h 37 min.
 

6. Juni: "Downhill"

Als Ausklang des JTL sollte noch ein "Zuckerl" folgen.
Vom Quartier aus fuhren wir am See entlang auf wunderschönem Trail (Sonnenweg) nach Afritz. Von dort aus gings auf einer Forststraße Richtung Schwarzsee.
Auf ca 1300 Höhenmeter bogen wir in einen Single-Trail ein, der uns zur Skipiste führte. Dieser folgten wir bis zum Beginn der bekannten Downhill-Strecke, auf der auch nationale Rennen durchgeführt werden.
Diese entpuppte sich als nicht zu schwer und bis auf wenige Stellen weitgehend mit unseren Bikes befahrbar. Die Jugend und auch die "Alten" waren alle begeistert. Natürlich konnten wir nicht den Speed derer erreichen, die hier mit Downhillmaschinen runterbrettern, aber trotzdem ein unvergessliches Erlebnis.
Von Afritz fuhren wir anfänglich auf der Straße, dann auf dem sehr schönen "Rudolf-Greinz-Weg" (wieder ein sehr flowiger Single-Trail) zurück ins Quartier.
Dort wartete noch eine reinigende Dusche auf uns und nach verladen unserer Räder und unseres Gepäcks fuhren wir gemeinsam auf die turracherhöhe um bei perfektem Wetter in schöner Kulisse noch das "Abschluss-Essen" zu uns zu nehmen.
 
963 HM     27 km   FZ  2 h 27 min
 
So ging ein tolles JTL zu Ende welches uns wieder in eine neue Destination geführt hat, die zum Biken wirklich ideal ist und viele Überraschungen zu bieten hat.
"Kärnten, Urlaub bei Freunden" als Motto hat nicht umsonst seine volle Berechtigung.
 
Insgesamt haben wir 6485 !!!! meist sehr schwierige Höhenmeter abgespult, was für ein Jugend!!-Trainingslager einen beeindruckenden Wert darstellt. Keine Verletzungen auf den tlw. sehr schwierigen Trails zeugt von der fahrtechnischen Ausgereiftheit unserer Jugendlichen. Als Defekt hatten wir nicht mehr als einen "Patschen" zu beklagen.
Ich denke, dass das JTL wieder eine gute Vorbereitung für die noch kommende Rennsaison war und den Zusammenhalt der Jugendtruppe, die wieder sehr diszipliniert war, neuerlich gestärkt hat.
 
Soweit ich das beurteilen kann waren alle Teilnehmer sehr zufrieden und berechtigterweise Stolz auf die Leistung der gesamten Gruppe.
 
So soll's auch sein.
 
See you next year

Kalt und unwirtlich!

Kalt und unwirtlich präsentierte sich das Waldviertel beim zweiten Rennen der Trek-Challenge-Serie.
Wieder waren es Martin Bautz und Thomas Kreuzer, die die blau-orange Fahne hochhielten. Durchaus keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass es um 10.30 Uhr am Start nur 4 Grad hatte...
Zwar blieben die Biker auf der 37km/1200hm langen Strecke vom Regen verschont aber böiger, eiskalter Wind und sehr tiefer Boden machten das Rennen sehr schwer.
Obwohl er am Ende des Bewerbs völlig erschöpft war konnte Kreuzer den 2. Rang/H4 für sich gutschreiben. "Ein wichtiger Punktegewinn für die Gesamtwertung", so der "erfahrene" Biker, der soeben 56 Jahre alt wurde.
Auch Martin Bautz konnte das Rennen erfolgreich als 44./H2 beenden.

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