Alle Jahre wieder bietet sich zum Jahresausklang der Wolfgangseelauf an. Neben der klassischen Seeumrundung über 27km mit vielen Höhenmetern, gibt es seit 4 Jahren auch einen 5,2km- und 10km-Lauf der sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreut.

 

Am Start dieses Jahr über die klassische Hammerdistanz auch die beiden Triathleten Sebastian Grünmüller und Markus Kleinhagauer.

 

Zur Strecke selbst gibt es nicht viele Worte zu verlieren - die ersten 3km flach bevor man 1,5km mit 300HM zur Falkensteinkirche zurücklegt. Danach steil bergab auf Waldboden, Schotter und rutschigem Laub und schlussendlich befindet man sich bei km 6 wieder auf Seehöhe und ist schon ordentlich paniert. Danach einige giftige Kuppen und Wellen bevors ab km 15 für ca. 5km auf bissigem Schotter dahingeht und weils so schön ist gehts die letzten 4km bis nach St. Wolfgang stetig bergauf bevor man die letzten 500m fast im freien Fall steil bergab zum Zieleinlauf am Ortsplatz zurücklegt.

Markus Kleinhagauer der noch von einem Magen-/Darminfekt eine Woche zuvor geplagt war, hungerte die letzten 24h vor dem Rennen um ein Magenversagen zu verhindern. Ab km 17 führte die fehlende Energiezufuhr dann zu einem muskulären Versagen woraufhin die letzten 10km noch irgendwie heruntergetorkelt wurden. Mit einer Endzeit von 1:58 war Markus zwar 2min langsamer als im Vorjahr, aber aufgrund der Umstände trotzdem sehr zufrieden, denn das Ziel schien schon fast unerreichbar.

Sebastian Grünmüller lieferte ein sehr starkes Wolfgangseedebüt. Wie Markus mit alles anderem als zielgerichtetem Training lief Basti nach 2:07 hochzufrieden durchs Ziel - 3min schneller als überhaupt erhofft, auch wenn es ab km 23 muskulär schon alles andere als einfach war.

In der Endabrechnung ergab dies unter 3000 Teilnehmern die Gesamtränge 90 und 161 - auch wenns weh tut, wir kommen nächstes Jahr wieder!!!

 

 

P.S.: Der Autor des Berichts wird die nächsten beiden Tage die Stiegen wohl rückwärts runtergehen.

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